Orte der Kreativität erhalten

Setzt sich für die Lebendigkeit des ländlichen Raums ein: der CDU-Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel.

Treffpunkt Landgasthof: Fuchtel fordert mehr Aufmerksamkeit für den ländlichen Raum

 

Oberreichenbach-Würzbach (rb). Die „Lebendigkeit des ländlichen Raums erhalten“, ist das erklärte Ziel des CDU-Bundestagsabgeordneten Hans-Joachim Fuchtel. Dem dient seine Veranstaltungsreihe „Treffpunkt Landgasthof“, wo er mit Bürgerinnen und Bürgern auch über deren Vorstellungen für die Zukunft ihrer Dorfgemeinschaft ins Gespräch kommt.

 

Wie früher trifft man sich dazu in traditionellen Wirtshäusern. Diesmal lud der CDU-Ortsverband Oberreichenbach in den „Hirsch“ nach Würzbach ein. Über diese Gaststätte gibt es bereits Aufzeichnungen aus dem 14. Jahrhundert, die die Beherbergung im Auftrag des damaligen Klosters „Hirschau“ bezeugen.

Baupläne für den heutigen „Hirsch“ existierten schon 1937 und auch der frühere Abgeordnete Peter Kurt Würzbach gastierte in dem bürgerlichen Haus. „Diese Treffpunkte müssen im ländlichen Raum erhalten werden“, forderte Fuchtel. „denn sie seien Orte der Kreativität und des Zusammenhalts.“ Doch „sind solche Traditionsbetriebe erst einmal geschlossen, sind sie nur schwer wieder zu eröffnen.“  Mit neuen Geschäftsmodellen könnten Bürgerinnen und Bürger zusätzlich zum Besuch der Wirtschaften animiert werden.

Er werde sich in enger Abstimmung mit den Gemeinden und dem Landkreis weiterhin für den zügigen Breitbandausbau einsetzen, versprach Fuchtel, dem es ein wichtiges Anliegen ist, den Mittelstand und die Handwerksbetriebe zu unterstützen. Auch ist er für den Erhalt der Apotheken auf dem Land und erteilt den Online-Apotheken eine klare Absage. Zentrales Thema für die Zukunft sei die Aus- und Weiterbildung.

Fuchtel warnte vor dem aufkeimenden Populismus, der dem Ansehen des starken Deutschlands und seiner Wirtschaft international sehr schade könne. „Wir wissen um die Themen, die unsere Bürger bewegen“, betonte Fuchtel, „dafür muss man keine Parteien am linken oder rechten Rand wählen.“ Denn „wir werden das Bürgerinteresse mehr als bisher in den Fokus nehmen“, so Fuchtel abschließend.